Privatpraxis Georg Wiegand

Carboxy-Therapie

Kohlendioxyd (CO ) ist ein geruchs- und farbloses Gas, das 1648 von Van Helmont entdeckt wurde.
Der klinische Gebrauch des CO2 hat eine lange Tradition - die erste Dokumentation wurde 1934 im Journal der argentinischen medizinischen Association veröffentlicht.

Physiologische / Biologische Wirkung

Bei subkutaner Applikation diffundiert CO2 sofort in das Unterhautbindegewebe in Richtung Muskulatur. Der Großteil des Gases wird durch die Lungen abgeatmet, während ein kleinerer Teil in Kohlensäure in den Geweben umgewandelt und letztlich über die Nieren ausgeschieden wird.

Auf Gefäßniveau aktiviert CO2 die Mikrozirkulation durch die Entspannung der Gefäßwände. Zusätzlich entsteht der sog. Bohr-Effekt (Gasaustausch von Gewebe-CO2 in die Lungen und Lungen-Sauerstoff (O2) in das Gewebe). Daraus resultiert eine höhere Gewebe-Oxydation und sogar eine Neo-Angiogenese (Neu-Bildung von Gefäßen).

Obgleich CO2 bei Inhalation giftig ist, hat die subkutane oder intra-abdominale Anwendung keine giftigen Effekte gezeigt.
CO2 wird heute regelmässig z. B. zum "Aufblähen" des Bauchraumes bei der endoskopischen Untersuchung innerer Organe verwendet.

Medizinische Wirkung

Verbesserung der Mikrozirkulation durch:

Auflösung von Fettgewebe durch:

Vereinfacht gesagt lässt sich alles behandeln, was mit einer
verminderten Durchblutung bzw. verminderten
Sauerstoffversorgung des Gewebes zusammen hängt.

Anwendung ...

... in der ästhetischen Medizin

... in der klinischen Medizin

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