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Herbstmilben - Trombidien
Bei Herbstmilben (Laufmilben) handelt es sich um mit den Zecken verwandte Spinnentiere, diese
werden charakteristischerweise bei schönem Wetter im Sommer und Herbst zur Plage.
Die durch ihre Stiche ausgelösten Dermatosen werden nach ihren Verursachern Trombidiosen oder
Trombikulosen genannt. Von annähernd 3.000 Spezies sind allerdings nur etwa 50 als Verursacher
von Trombidiosen bei Mensch und Haustieren verantwortlich.
Die häufigste und medizinisch wichtigste Spezies hierunter scheint die Herbstmilbe im eigentlichen
Sinne, Neotrombicula autumnalis, zu sein.
Typische Lebensräume der Trombiculiden sind Gärten, Äcker, Kulturwiesen und Waldränder, wo sie auf dem
Boden, auf Gräsern, auf Kräutern und selten auch auf Sträuchern zu finden sind.
Das Auftreten der Milben ist vor allen Dingen an eine hohe relative Luftfeuchtigkeit in Bodennähe
(mind. 80%) gebunden, weshalb die Milbenlarven in der Vegetation selten höher als 20 – 30 cm anzutreffen
sind.
Die Aktivität der Milbenlarven ist temperaturabhängig. Bei entsprechender Luftfeuchtigkeit sind sie
bereits bei wenig über 10°C in der Vegetation nachzuweisen; ihr Aktivitätsoptimum liegt aber bei 25 – 30°C.
Die jahreszeitliche Hauptaktivität der Milbenlarven liegt im August und September. Je nach Art oder
Unterart lassen sie sich aber auch schon von Anfang März bis Ende November zahlreich finden.
![]() Prädikationsstellen bei Trombikuliden-Befall des Menschen
Quelle: © Biologiezentrum Linz/Austria
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![]() Exanthemata verschiedener Ausbildung nach Trombikuliden-Stichen
Quelle: Z. Allg. Med. 2000;
© Hippokrates Verlag GmbH, Stuttgart 2000 |
Weiterführende Informationen
Biologiezentrum Linz/Austria: Trombidiose.pdfZ. Allg. Med. 2000: Trombidiose.pdf
www.bio-gaertner.de

