Warzen - Behandlungen
Viruswarzen - und wie man sie wieder los wird ...
Da es sich um eine Virusinfektion mit schlechter Spontanheilungsrate handelt, sollte die Therapie
zwar effektiv sein, aber möglichst keine Narben hinterlassen, da diese, besonders an den Fußsohlen,
häufig zu Hühneraugen und bleibenden Druckschmerzen führen kann.
Daher werden fast immer mehrere Behandlungen miteinander kombiniert, da sich die Wirkung addiert.
Behandlungsmöglichkeiten
Folgende Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Warzen-Therapie zur Verfügung:
- Basisbehandlung: Aufweichen der Warzen mit Säuren – schmerzlos und effektiv
- Homöopathisch: äußerlich und innerlich
- Lasertherapie: radikales Abtragen - macht häufig Narben
- Vereisen ( Kryotherapie ): wenig schmerzhafte Immunstimulation
- Vereisen ( Kryochirurgie ): sehr schmerzhaft
- wIRA-Behandlung: schmerzlose Immunstimulation
- Leitungswasser-Iontophorese: schmerzlose Immunstimulation
- Photodynamische Therapie: schmerzlose Nekrose der Warzen
- Operative Entfernung: 50% Rezidive – macht Narben
- Vakzinierung: intraläsionale Injektionen mit Antigenen
Homöopathische Behandlung
Die Substanzen werden mehrfach täglich eingenommen und auf die Warzen aufgetragen.
Lasertherapie
Radikales Abtragen unter örtlicher Betäubung. Diese Behandlung führt häufig zu Narben, die zu bleibenden Hühneraugen werden können.
Vereisen ( Kryotherapie )
Mit -58 Grad C wird versucht eine Kälte-bedingte Entzündung im Gewebe hervorzurufen - das Immunsystem
soll zum Kampf gegen die Viren angeregt werden.
Es kann zu stunden- oder tagelangen Schmerzen führen.
Vereisen ( Kryochirurgie )
Mit -190 Grad C wird eine Gewebezerstörung verursacht, es bildet sich eine Blase - möglichst unter der
Warze - die dann komplett abfällt.
Diese Behandlung ist äußerst schmerzhaft.
wIRA - Behandlung
Die wIRA-Behandlung regt über lokale Wärme und photobiologische Effekte eine Reaktion des Immunsystems gegen die Viren an.
Leitungswasser - Iontophorese
Die Leitungswasser-Iontophorese regt über über photoelektrische Effekte eine Reaktion des Immunsystems gegen die Viren an und führt über eine Abtrocknung bei Schweissfüßen zu einer Behinderung der Selbstansteckung.
Photodynamische Therapie
Die Photodynamische Therapie ist zugelassen zur Tumortherapie an der Haut, wirkt jedoch auch gegen Warzen.
Dabei wird uber einen bestimmten Wirkstoff eine Sensibilisierung gegen Licht erreicht, die man nutzt um
mit unschädlichem Licht die Bildung von Sauerstoff-Radikalen im erkrankten Gewebe und damit ein Absterben der
Viren und Warzen zu erreichen.
Operative Entfernung
Die Operation ist häufig nicht vom erhofften Erfolg gekrönt. In ca. 50% der Fälle kommt es
zum erneuten Wachstum von Warzen. Daneben entstehen dabei zwangsläufig Narben, die möglicherweise zu
schmerzhaften und lebenslang bleibenden Hühneraugen werden können.
Die Operation ist sinnvoll bei nicht zu großen Warzen an den Händen oder an den Rändern
der Fußsohlen, die nicht zu tief einwachsen.
Vakzinierung
Sehr vielversprechend ist die Behandung mit intraläsionalen Injektionen.
Selbst bei dem Vorliegen multipler Warzen reicht die Behandlung einer singulären Warze aus, um zur
Abheilung aller übrigen Warzen zu führen.